@Oky_Toky hatte kurz vor mir auch den Bericht der SZ (Süddeutschen Zeitung) endeckt, wonach sogar Rihanna und Marc Jacobs unserem Kollegen Mark Bryan folgen.
Nun gibt es schon viele gute Berichte von/ über/ zu Mark Bryan, aber diesen hier finde ich besonders bemerkenswert, warum ich explizit darauf hinweisen möchte und daraus auch zitiere:
ZitatSeit Jahren redet man in der Mode von Geschlechtslosigkeit beziehungsweise von Fluidität und dem Aufweichen starrer Gender-Grenzen. Warum sollte nicht auch jemand wie er sich davon ermutigt fühlen?
Sein Zitat
Zitat von @Mark Mark"Ich werde nicht zum anderen Menschen, wenn ich hohe Absätze und einen Rock anziehe, ich fühle mich nur schicker."
finde ich auch super und nachvollziehbar!
Ich hoffe ja wirklich, dass solche Artikel und auch die mediale Öffentlichkeit verstärkt zu MEHR Normalität verhelfen.
ZitatFrauen kämen auf ihn zu, um ihm zu sagen, dass er toll aussehe und dass er ihnen Lust mache, selbst auch mal wieder Heels anzuziehen
Vom Prinzip her nicht schlecht. Wenn ich mir aber so manche Dinge aus der Modewelt ansehe, was nun auch für Männer Mode sein soll, da schäme ich mich dafür Absätze zu tragen, weil mich andere spontan zu diesen Leuten zählen könnten. Und sowas nimmt gefühlt auch zu. Völlig überschminkt sieht schon bei Frauen echt schrecklich aus. Bei Männern ist das aber nochmal ne ganz andere Nummer wenn es nicht in einem gewissen Rahmen bleibt oder in einem gewissen Kontext passiert.
Wenn ich versuchen würde so zu sein, wie es andere von mir verlangen, dann stünde auf meinem Grabstein geschrieben "mein Leben hat allen gefallen, nur nicht mir!"
Zitat von Hamburger im Beitrag #4Das ist ja das Problem, wenn man uns auf Absätzen sieht landen wir gedanklich meist in irgendeiner Schublade. Mit dem Gesamtoutfit können wir dies noch etwas beeinflussen. Dennoch landen wir höchstwahrscheinlich leider in einer Falschen...
Jetzt bin ich neugierig: Welches ist die falsche Schublade? Welche Schublade wäre denn aus deiner Sicht die richtige? Wieviele Menschen meinst du haben diese richtige Schublade? Und was passiert dir, wenn jemand anders deine Schuhe an dir in eine falsche Schublade einsortiert hat?
Also Schublade hin oder her, für mich als absoluter Hetero ist es einfach so, dass ich mich in Heels nicht weiblicher finde und auch nie Frauenkleidung tragen würde. Damit man und vor allem auch ich, nicht meine behaarten Beine dabei sehen muss, trage ich lediglich Leggins zu meinen Stiefeln. Pumps, Sandalen etc. Ist mir schon wieder zu damenhaft. Auch muss ich nicht am hellichten Tag damit umherspazieren, mir reicht es, dass ich mich damit -auch in Gegenwart meiner Frau- einfach nur gut fühle und eventuell mal irgendwo draußen des Nachts ein paar Schritte mehr machen kann als zuhause von Wand zu Wand. Also Heels tragen, Mann bleiben: ja! Und noch etwas: man liest bei den Neuvorstellungen verständlicherweise so oft, dass es die Lebenspartnerin nicht weiß und man das heimlich leben muss. Das ist schade. Zu wissen, dass meine Frau das weiß, tut umglaublich gut und ich weiß, was ich da an ihr habe! Danke!
Dass man in Schubladen gesteckt wird - das kann immer passieren. Die meisten Menschen achten leider auf Äußerlichkeiten. Und ebenso ist es "normal", dass man seine Mitmenschen taxiert. Mann/ Frau/ Kind gefährlich/ ungefährlich Markenklamotten ja/ nein - weiter ausgeprägt: echt/ unecht? Modeklamotten: in/ out? ... Ist das eine(r) von uns? (Sport, Hobby, Beruf, gesellschaftlicher Stand, Religion, ethnische Herkunft, politische Ansichten, ...)
bei Autos: Baujahr, Hubraum, Vmax, Preis...
Es scheint wohl so üblich zu sein, dass man sein Gegenüber taxiert. Entsprechend leicht wird man Schubladen zugeordnet.
Das kann man mögen oder nicht. Man kann versuchen, der nicht gewünschten Schublade eingeordnet zu werden. Aber muss ich einen "Gegen Nazis"-Sticker tragen, um zu zeigen und zu beweisen, dass ich Nazis auch nicht mag?
Mein Ihr, irgendjemand würde das "Kleingedruckte" lesen, wenn ihr zu Pumps und Rock ein T-Shirt mit der großen Aufschrift "HETERO" tragt? Mark ist da auch recht klar aufgestellt - trotzdem bekommt er unerwünschte "Dick Piicks".
Man kann es nicht allen recht machen und viele wollen das auch gar nicht verstehen müssen.
Zitat von hansheel im Beitrag #5 Jetzt bin ich neugierig: Welches ist die falsche Schublade? Welche Schublade wäre denn aus deiner Sicht die richtige? Wieviele Menschen meinst du haben diese richtige Schublade? Und was passiert dir, wenn jemand anders deine Schuhe an dir in eine falsche Schublade einsortiert hat?
Ich möchte noch einmal auf den Beitrag von hansheel zurückkommen ...
... in welche Schublade wird Mann denn mit High Heels einsortiert und was was ist die richtige/falsche Schublade? Ds alles liegt nicht in unserem Einflussbereich, das entscheiden die betrachtenden Protagonisten ... ... aber die in der Weise zu Beeinflussen, welche unserer Sichtweise entspricht, sind Artikel, wie sie die SZ und andere Medien über unser Thema schreiben (als Lobbyarbeit) wichtig ... und jeder Tropfen höhlt den Stein ...
Zitat von Oky_Toky im Beitrag #10 ... in welche Schublade wird Mann denn mit High Heels einsortiert und was was ist die richtige/falsche Schublade? Ds alles liegt nicht in unserem Einflussbereich, das entscheiden die betrachtenden Protagonisten ...
In einem Interview hat Mark auch mal erwähnt, dass viele ihn auf den ersten Blick für homosexuell halten, was er aber nicht ist. ALLES was bei Männern nicht der Norm entspricht, ist bei manchen automatisch homosexuell. Wie Hannes bereits erwähnt hat, werden wir alle permanent von Anderen in irgendwelche Schubladen einsortiert. Die Frage ist nur, was man selbst von dieser (fehlerhaften) Einsortierung hat? Eigentlich nichts...
Zitat von arno im Beitrag #11... Wie Hannes bereits erwähnt hat, werden wir alle permanent von Anderen in irgendwelche Schubladen einsortiert. Die Frage ist nur, was man selbst von dieser (fehlerhaften) Einsortierung hat? Eigentlich nichts...
Ich denke die Frage ist weniger, was man von solch einer Einsortierung hat, sondern eher wie man damit umgeht. Ob es einem etwas ausmacht, man auf die Diskussionen keine Lust hat, oder man da einfach komplett drüber steht.
Wenn man soweit ist, dass all das an einem abprallt, hat man es glaub ich geschafft ;-)
Die Einsortierung durch irgendwelche Menschen in irgendwelche Shubladen bringt für uns keinen Erkenntnisgewinn, solange es kein Feedback gibt ... und den gibt es eher selten.
Lediglich die Häufigkeit und die wertfreie Darstellung unserer Sache in den Medien bringt positive Werte in die Gesellschaft hinein ... und daraus können wir profitieren.
Nur das „die Medien“ nicht an einer wertfreien Darstellung interessiert sind. RTL & Co. „berichten“ lieber in dem Stil, dass sie Menschen als Idioten vorführen. Da wird ein Mann im Rock und/oder mit Pumps lieber als exotischer Spinner abgestempelt, als dass in Richtung Gleichberechtigung gesendet würde.
Es ist immer das gleiche „Strickmuster“, das dort verwendet wird. Es werden Leute so negativ dargestellt und ausgestellt, dass sich das dort vorherrschende Unterschicht-Publikum einreden kann: „So schlimm sind wir nicht“.
Alle Anderen werden darin bestärkt, dass sich „so etwas einfach nicht gehört“.
Nein, das ist nicht die Art der Berichterstattung, die eine Emanzipation des Mannes voranbringen kann.
Jeder Mensch ist schlau, die Einen vorher, aber alle nachher. Ich halte es mit „Dem alten Fritz“ Friedrich II. dem Großen: „Jeder soll nach seiner Fasson selig werden“. (Inzwischen bin ich stolz auf meine migrantische Herkunft. Das war mal anders …..) Es ist nie falsch, das Richtige zu tun (Mark Twain)
Eine Gleichberechtigung in Sachen Kleidung wird es erst geben, wenn im TATORT der Gerichtsmediziner oder der Ermittler völlig selbstverständlich in 7/8 Hose und Pumps oder in Rock bzw. Kleid am Tatort auftaucht und seine Arbeit verrichtet. Aber, bei der Art der deutschen Krimis, in denen es um Rennen, „hau drauf“, Autorennen und Explosionen geht, ist so eine Bekleidung natürlich hinderlich. Feinsinnige Detektiv-Arbeit wird ja heute nicht mehr produziert, wo der Protagonist nicht wie ein angestochener dumm durch die Gegend rennt, sondern durch Kombination und Faktensammeln zum Ergebnis kommt. So ein Ermittler wäre schön und der könnte auch hübsche Sachen tragen und nicht nur Jeans 👖 und „praktische Klamotten“ zum Rennen und Überleben…..
Aber, das sehe ich längst (noch) nicht. Und so lange in den Standard-Formaten nur Männer gezeigt werden, die wie alle anderen Männer in Einheitsbekleidung agieren, wird es mit der Gleichberechtigung düster bleiben. Leider!
Jeder Mensch ist schlau, die Einen vorher, aber alle nachher. Ich halte es mit „Dem alten Fritz“ Friedrich II. dem Großen: „Jeder soll nach seiner Fasson selig werden“. (Inzwischen bin ich stolz auf meine migrantische Herkunft. Das war mal anders …..) Es ist nie falsch, das Richtige zu tun (Mark Twain)
Der Vergleich hinkt etwas. Auch der analytischste kombinationsstärkste Faktensammler kann beruflich bedingt in die Situation kommen, dass er einen Flüchtigen stellen muss. Und der wartet nicht bis er/sie/es auf Turnschuhe gewechselt ist. Privat können die gerne Röcke und High Heels tragen, ob dann der Krimi noch spannend ist, sei dahin gestellt
„Leute glotzen. Sorge dafür, dass ihre Zeit dafür es wirklich wert ist!“ (Harry Winston)
DIE STORY in den heutigen (deutschen) Filmen ist so angelegt, dass es nicht um Fakten und Denken geht, (was in Pumps gut zu machen ist), sondern es geht um ACTION. Und Rennereien, Prügeleien, Stunt-Szenen mit Motorrädern die durch die Luft wirbeln oder Sprünge aus Höhen oder über Abgründe sind in Rock und Pumps nicht gut zu machen.
Es kommt den Autoren nicht auf Logik an, sondern wie ich gerne sage: Operative Hektik der Darsteller ersetzt deren geistige Windstille.
Doch wer etwas Einblick in die Tätigkeit der Ermittler hat, der kann beurteilen, dass diese ganzen Action-Szenen purer Quatsch sind.
Jeder Mensch ist schlau, die Einen vorher, aber alle nachher. Ich halte es mit „Dem alten Fritz“ Friedrich II. dem Großen: „Jeder soll nach seiner Fasson selig werden“. (Inzwischen bin ich stolz auf meine migrantische Herkunft. Das war mal anders …..) Es ist nie falsch, das Richtige zu tun (Mark Twain)
Weiß nicht, bin nicht so der Krimi-Zuschauer. "Hau drauf!" war doch eher Schimanski in den 80ern. Bei Herrn und Frau von und zu, mit knirschender Auffahrt und dem Butler, der die "Herrschaften" anmeldet, doch eher Derricks Millieu.
Aber halten wir uns nicht an Krimiserien auf. Das gilt für andere Formate natürlich ganz genauso.
Weder bei Rosamunde Pilcher, noch der neuesten Netflix-Staffel sehe ich da den Platz für den Mann mit Heels. AUch ganz gleich, ob Sitcom, Spielfilm oder Reportage. Und dort wo es zum Einsatz kommen würde, wollen wir es nicht.
Da sind ganz viele interessante Aspekte in den Antworten, danke!
Zitat von Hannes73 im Beitrag #9Dass man in Schubladen gesteckt wird - das kann immer passieren. Die meisten Menschen achten leider auf Äußerlichkeiten. Und ebenso ist es "normal", dass man seine Mitmenschen taxiert. …Ist das eine(r) von uns? … Das kann man mögen oder nicht. Man kann versuchen, der nicht gewünschten Schublade eingeordnet zu werden. … Man kann es nicht allen recht machen und viele wollen das auch gar nicht verstehen müssen.
Ja, die Äußerlichkeiten sind nunmal am schnellsten zu erkennen. Man sieht jemandem auf der Straße eben nicht bis ins Herz, sondern nur, wie er/sie sich gibt. Die Freund/Feind-Erkennung ist dem Menschen als Tier eben seit Urzeiten inne. Da drüber zu kommen, ist ein kleiner mentaler und emotionaler Kraftakt, den viele im öffentlichen Umfeld nicht aufwenden möchten oder können. Wenn ich jedoch meine Kleidung dann doch wieder danach ausrichte, in welche Schublade ich will oder nicht will, dann lasse ich mir ja doch wieder von Unbekannten diktieren, was ich trage, und das wollen wir hier ja eigentlich überwinden.
Ganz richtig und wichtig finde ich, dass das Aussehen viele gar nicht verstehen müssen. Den meisten ist es dementsprechend auch herzlich egal, und sie sind froh, sich da nicht positionieren zu müssen. Denn sich positionieren zu müssen hieße ja, ein Weltbild in Bezug auf Männer in Heels zu formulieren. Das ist freilich auch von jedem von uns gefordert, speziell, wenn die Liebste noch nicht eingeweiht ist.
Zitat von arno im Beitrag #11 In einem Interview hat Mark auch mal erwähnt, dass viele ihn auf den ersten Blick für homosexuell halten, was er aber nicht ist. ALLES was bei Männern nicht der Norm entspricht, ist bei manchen automatisch homosexuell. Wie Hannes bereits erwähnt hat, werden wir alle permanent von Anderen in irgendwelche Schubladen einsortiert. Die Frage ist nur, was man selbst von dieser (fehlerhaften) Einsortierung hat? Eigentlich nichts...
Eben. Wenn ich also wie neulich in Stilettos im Musical unterwegs bin, dann kann ich davon ausgehen, dass – egal ob Frau daneben steht oder nicht – wohl ein gewisser Prozentsatz der Menschen mich in die Schublade "homosexuell" einsortiert, egal ob positiv, neutral oder negativ besetzt. Ob das Label von denjenigen positiv/neutral/negativ besetzt ist, ist ja aber nicht mein Problem. Solange die mit den negativen Labels nicht ausfällig werden, und das habe ich tatsächlich noch nie erlebt, dürfen sie das negative Gefühl zum Label ja haben, selbst wenn es keinen objektiven Grund gibt.
Zitat von Zatoheel im Beitrag #7Also Schublade hin oder her, für mich als absoluter Hetero ist es einfach so, dass ich mich in Heels nicht weiblicher finde und auch nie Frauenkleidung tragen würde. Damit man und vor allem auch ich, nicht meine behaarten Beine dabei sehen muss, trage ich lediglich Leggins zu meinen Stiefeln. Pumps, Sandalen etc. Ist mir schon wieder zu damenhaft.…
Und das ist ja auch völlig in Ordnung so, das darf schließlich jeder genau so machen, wie es ihm gut tut.
Für mich jedoch sind die Kategorien "hetero - homo" und "weiblich - männlich" voneinander unabhängig. Nur weil du dich als "absoluter Hetero" fühlst, heisst das nicht, dass du dich in Heels nicht weiblicher fühlen könntest, das sind voneinander unabhängige Achsen der Persönlichkeit. Wenn dir also etwas zu damenhaft ist – völlig in Ordnung! – hat das nichts mit Hetero oder Homo zu tun und umgekehrt.
Wenn es Zuschreibungen von Menschen, die uns sehen, gibt in Richtung "der ist bestimmt homosexuell und deswegen finde ich die Heels am Mann blöd", dann entspringt dies wohl meist einer verschieden stark ausgeprägten Homophobie. Dasselbe gilt übrigens auch, wenn man selbst schon fast grantig wird, wenn einen jemand ob der Schuhe für homosexuell hält und das ausspricht: Der andere äußert eine Vermutung, wenn uns die hart trifft oder gar beleidigt, könnte ebenfalls eine Homophobie vorliegen. Denn wenn wir mal ehrlich gucken, welche Männer in den Medien Heels tragen, dann wird festzustellen sein, dass es eben doch überproportional offen homosexuelle Männer sind. So liegt die Vermutung unwissender Passanten eben aufgrund der medialen Präsenz nahe, da kann ich keinem böse sein.
Homophobie wiederum entspringt ganz oft einer eigenen Unsicherheit über die eigenen Identitätsanteile, weswegen dann auf dem Spektrum von 100% hetero/ 0% homo bis 0% hetero/ 100% homo ganz deutlich das Kreuz der eigenen Identität am linken Anschlag gemacht wird. Jeder von außen herangetragene wahrgenommene Messwert irgendwo anders auf dem Spektrum wird dann als Bedrohung wahrgenommen. Dabei wäre es viel entspannter, sich selbst nicht bei der 100/0 Marke zu verorten, sondern ein paar Prozent Toleranz zu lassen. Wenn dann ein Kommentar kommt à la "bist du schwul", kann man locker antworten "und wenn's so wäre, was dann?" oder "ist das wichtig?" oder "inwiefern ist das für dich wichtig?" Und man kann sich zusammen mit der Liebsten an einem schönen Hintern vor sich in der Fußgängerzone erfreuen, egal ob der Hintern an einer Frau oder einem Mann dran ist, ohne gleich in eine Identitätskrise zu fallen.
So habe ich auch nichts dagegen, wenn medial präsente homosexuelle Männer sich bisweilen mit hohen Schuhen zeigen, denn auch diese lassen das hohe Schuhwerk normaler an Männerbeinen werden. Wenn ich mehr Zeit habe, spreche ich gerne mit Menschen über die drei Achsen sexuelle Ausrichtung, Gender-Identität und Cross-Dressing, die ich weitgehend unabhängig voneinander sehe. Hier im Forum beschäftigen wir uns mit einer leichten Form von Crossdressing, und das finde ich auch gut so, denn für weiter gehendes Cross-Dressing gibt es bestimmt andere Foren. So können sich hier alle Herren wohlfühlen, die eben lediglich die Schuhe wechseln, ohne das Gefühl zu haben, man wäre hier auf einem Weg, der zwangsläufig zum Transvestitismus führen "müsste". So halte ich das Forum auch ideal zum Heranziehen für zweifelnde Partnerinnen, um ihnen zu zeigen, dass hier ganz "normale" Männer unterwegs sind, die sich halt in Sachen Schuhe Extravaganzen gönnen. Mit den beiden anderen Achsen sexuelle Ausrichtung und Gender-Identität beschäftigen wir uns hier nicht, und sollten das meiner Meinung auch nicht. Weil's egal ist. Wir sind ein Modeforum für extravagante Männerschuhmode.
Zitat von Zatoheel im Beitrag #7 Und noch etwas: man liest bei den Neuvorstellungen verständlicherweise so oft, dass es die Lebenspartnerin nicht weiß und man das heimlich leben muss. Das ist schade. Zu wissen, dass meine Frau das weiß, tut umglaublich gut und ich weiß, was ich da an ihr habe! Danke!
Da wiederum kann ich voll und ganz unterschreiben!