Mich würde mal Deine Intention/Motivation interessieren. Warum trägst DU Schuhe mit Absätzen? Was steckt dahinter? Und ich will auch mit weiteren Vermutungen keine Antworten vorgeben :-) Schreib doch mal einfach los.
Zu den hohen Schuhen bin ich erst über den Rock gekommen.
Vor ca. 20 Jaren das erste Mal gedacht: "Warum tragen (westliche) Jungs eigentlich keine Röcke oder Kleider, besonders im Sommer?!". Dann vor etwa 5 Jahren im Sommer tatsächlich meinen ersten Rock gekauft, in der Öffentlichkeit getragen und als sehr viel angenehmer empfunden als es irgendeine Hose auch nur ansatzweise sein könnte.
Dann (Trommelwirbel!) meinte meine damalige Freundin, dasss zum Rock eigentlich nur hohe Schuhe passen und hat mir ihre nagelneuen schwarzen klassischen Gabor-Pumps (ca. 8 cm) geschenkt, die erst letzte Woche ein blaues Schwester-Paar bekommen haben. Diese beiden Paare haben auch eine "offizielle Straßenzulassung" von meiner Frau, die dieselbe ist, wie meine oben genannte damalige Freundin.
Von Tamaris hab' ich mittlerweile noch ein paar schwarze klassische Pumps (netto ca. 9 cm bei 1cm Plateau) und Stiefel (noch nicht gemessen, aber netto so ca. 8 cm ohne Plateau und Form unten wie ein klassischer Pumps). Diese beiden sind aber nur "Hausschuhe".
An den Schuhen gefallen mir ihre Form, dass sie extrem gut zu Röcken passen und dass sich das Laufen darin einfach toll anfühlt. Und dass ich meiner Frau darin auch gefalle.
Sorry, ich wollte die Diskussion mit dem Link auf vorherige Diskussionen und Statements nicht abwürgen!
Die Beweggründe, wie man dazu gekommen ist, können recht unterschiedlich sein. Im Kindesalter bis Pupertät mal ausprobiert, wie sich das anfühlt; eine Wetter verloren; zum Fasching/ Karneval/ zur Fastnacht als Frau; von der Partnerin mal auf die Idee gebracht... und ess gibt auch die Kollegen, die rein nüchtern auf die Idee kamen "warum eigentlich nicht?".
Ich glaube, die meisten von uns mögen die Ästhetik, also das äußere Erscheinungsbild der Schuhe mit hohen Absätzen - das kann sogar flache Schuhe (z.B. Ballerinas) Mit einschließen. UND das Laufgefühl. Es ist eben ganz anders als in Turnschuhen.
Hohe Schuhe polarisieren. Man muss sie lieben. Andernfalls wird das nichts. Nur aus Pflichtgefühl, so wie Frauen sich dazu genötigt fühlen, wird man keine Freude daran haben. Was das angeht: wir lieben sie!
Die Ausprägung was manN trägt (also wir/ die einzelnen User tragen) ist jedoch sehr unterschiedlich - von derb-burschikosen, an kanadische Waldbrandaustreter-Schuhe erinnernde Modelle, bishin zu filigranen und verspielten Stilettos ist alles drin.
Danke Hannes für deine "Einsicht" ;-) Aber ich wollte eigentlich schon die Geschichte der einzelnen User lesen. Das finde ich schon sehr interessant.
Bei mir hat es schon im Kinderalter angefangen. Ich kann mich erinnern, dass ich so mit ca. 10 Jahren die hohen Korkschuhe meiner Mutter angezogen habe, wenn sie nicht zu hause war. Damals sogar noch zusammen mit meinem Bruder. So sind wir dann damit durch die Wohnung gelaufen. Das war aber wohl eher die Neugierde, ob man mit so komischen Schuhen wirklich gehen kann.
Aber grundsätzlich haben mich hohe Absätze an Schuhen immer fasziniert. Irgendwann habe ich mir dann Pumps mit etwas stärkerem Absatz gekauft und die immer mit auf Dienstreise genommen. Damit bin ich dann im Hotelzimmer herum gelaufen. Aber nie draußen. So ging das einige Zeit.
Meine Freundinnen hatten nie hohe Schuhe. Aber ich konnte sie ab und an dazu überreden, sich etwas höhere Schuhe zu kaufen - weil das einen "schönen Fuß" macht. Hat geklappt. ;-) Als ich dann ein paar Jahre Single war, hat die Sammelleidenschaft zugeschlagen und ich habe mir ein paar mehr Schuhe gekauft. Hauptsächlich Stiefeletten und Stiefel. Gerne mit breiteren Absätzen. In dieser Zeit war ich auch mal auf einem Korsettstammtisch in der Nähe von München. Da habe ich dann das erste Mal in der Öffentlichkeit hohe Buffallo Stiefel getragen. Siehe angehängtes Bild 4301. Eine Internetbekanntschaft war in dieser Beziehung sehr aufgeschlossen und hat mich ermutigt sie anzuziehen und mitzukommen. War ein aufregender Abend und auch alle anderen dort, sehr aufgeschlossen. Das hat mir schon gefallen. Das war aber für lange Zeit der einzige öffentliche Auftritt.
Erst vor paar wenigen Jahren, war ich mal wieder mit etwas niedrigeren beim Geldautomaten in einem kleinen, örtlichen Einkaufszentrum. Zweites Bild (4279). Boah, das war schon seeehr aufregend. Aber es hat keiner Notiz von mir genommen. Höchstens, weil ich vielleicht eine rote Birne hatte ;-)
Meiner aktuellen Freundin habe ich dann mal eröffnet, dass ich da drauf stehe und dann mal so spielerisch erwähnt, dass ich solche Schuhe mal gerne anziehen würde. Dann hat sich von sich aus vorgeschlagen, doch welche fürs Bett zu kaufen - für mich! Sie kann aufgrund körperlicher Einschränkunen keine Highheels tragen. Also haben wir Overknees für mich bestellt und die hatte ich dann beim GV an. Das hat ihr damals schon auch gefallen. Aber mit mir in hohen Schuhen rausgehen, findet sie dann schon etwas seltsam.
Nun ja, mal sehen, wie sich das weiter entwickelt.
Gast
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Auch bei mir fing es im Kindesalter an. Das Geräusch der Absätze hat mir irgendwie total gefallen. Aber auch die verschiedenen Schuharten die es bei Heels gibt... Stiefel, Stiefeletten, Pumps, spitz rund, squaretoe... Besonders haben es mir aber immer Heels aus schwarzem Leder angetan. Zuhause dann auch öfters mal die Stiefeletten oder Slingpumps meiner Mutter angezogen und so durch die Wohung gelaufen. Es hat sich einfach total gut angefühlt in Lederschuhen zu stecken, die gleichzeitig auch noch so ein schönes Geräusch machen.
Als ich dann in der 4 Klasse war, trugen einige Schüler bei uns Cowboystiefel. Wollte solche dann auch unbedingt haben und habe diese dann auch von meiner Mutter irgendwann bekommen. Bin damit dann als kleiner Junge auch hin und wieder draußen unterwegs gewesen. Die Absätze von denen hörten sich wie richtige Stöckelschuhe an. War schon richtig cool damals.
Mit 17 habe ich mir dann endlich das erst Paar Stiefel bei Deichmann gekauft und bin damit öfters Zuhause, als auch auf Feldwegen spazieren gegangen. Hat immer wieder total Spaß gemacht.
Mit ca 25 habe ich dann das Forum hier (damals MOHH1) entdeckt und wusste, dass ich doch nicht der einzigste mit dieser Vorliebe bin. Durch die vielen Beiträge der Outdoor Stöckler bin ich dann auch so ungefähr ab dem 26 Lebensjahr das erste mal hochhackig einkaufen gegangen.
Mittlerweile bin ich 33 j alt, besitze ca 25 Paar Heels, habe eine Partnerin die 100% hinter mir steht und gehe gelegelegentlich immer mal wieder mit Heels einkaufen, oder halt einfach so irgendwo in der Öffentlichkeit spazieren.
Zitat von highheelsboy im Beitrag #6Als ich dann in der 4 Klasse war, trugen einige Schüler bei uns Cowboystiefel. Wollte solche dann auch unbedingt haben und habe diese dann auch von meiner Mutter irgendwann bekommen. Bin damit dann als kleiner Junge auch hin und wieder draußen unterwegs gewesen. Die Absätze von denen hörten sich wie richtige Stöckelschuhe an. War schon richtig cool damals.
Als du in der vierten Klasser warst, war ich ungefähr mit der Schule gerade fertig. Entweder ist mir das damals entgangen, gut Cowboystiefel lagen bei mir damals auch nicht im Fokus, aber war das tatsächlich mal "Trend", vor allem bei Jungs? Kenne da als Trend eigentlich nur Buffalos und Sneaker....
Cowboystiefel hatte ich als "Teenie" so von 1982 bis etwa 1985 an und war ganz sicher nicht der einzige. Bei anderen hab ich sie noch ein paar Jahre gesehen, aber dann verschwanden sie (für mich) vollends von der Bildfläche.
In meinem Umfeld waren die Cowboyboots 1980...1984 total angesagt. Und richtig cool war man, wenn man den originalen 4...5 cm Absatz auf 2 cm abgesägt hat und die Stiefelspitzen dadurch hoch standen. Das tat ich natürlich auch so. Die stehen sogar noch im Keller...
Lieber mal stolpern als auf einen Zentimeter zu verzichten...
meine Schwester hatte mal gesagt, sie kann auf hohen Schuhen nicht laufen. ich hab geantwortet: stell dich nicht so an. da meinte sie: zieh doch mal meine Stiefel an. das hatte ich gemacht(ca. 5cm Blockabsatz). Da war ich noch so klein, dass mir die Größe fast gepasst hatte und ich bin einmal den Gang hoch und runter gegangen. Ich fand das größer sein gut. Als ich mal beim D war, hatte ich in der Herrenabteilung einen Herrenschuh mit ca. 3-4 cm Absatz und fand es gut das es meine Haltung korrigiert hat. Ich habe die Schuhe gekauft und auch viel getragen auch draußen. leider sind die mittlerweile kaputt. Habe die nicht wieder gefunden und habe dann angefangen mit Damenschuhen.
Das ging schon im Kindergartenalter los. Ich habe gerne mal mit den Mädels getauscht und war neidisch auf Lackschuhe und Cowboystiefel. Später dann Mamas Tanzschuhe probiert (nicht wirklich heimlich, als Kind wusste ich auch nicht wieso). Dann als ich ausgewachsen aus Mamas und Schwesternschuhe war, gelang das ganze ein bisschen in Vergessenheit. Ich war jetzt neidisch auf Buffalos, vor allem die Towers! Konnte auch mal bei nem Kumpel die normalen Buffalos probieren. Erst als ich Jahre später meine Freundin einweihte, und sie mich ermutigte und meinte, es gibt schlimmeres als ein faible für Damenschuhe. Und zack gings auf großen Schritten voran, hab das Forum gefunden und habe kaum noch Herrenschuhe
I look pretty tall but my heels are high - THE WHO (substitute)
Auch bei mir hat es im Kindergartenalter angefangen. Ich wollte immer gerne mal erleben wie es ist um die Schuhe zu tragen die mir bei den Damen begeistert haben. Damals waren das Holzklepper, Clogs und Flip-Flops. Oft von den Mädchen in den 70er Jahren getragen, auch in der Schule. Daraus ist später meine Leidenschaft für High Heels entstanden. Internet hat dabei auch eine Rolle gespielt. Aber ich stehe auf High Heels die ich schön finde wenn die von Damen getragen werden. Auch das Tragegefühl spielt eine Rolle.