Ich hab da schon wieder so eine Theorie . Also ich bin nicht der große Psychologe und auch nicht der alte Weise, aber mit meiner bescheidenen Lebenserfahrung meine ich doch folgendes verstanden zu haben. Nämlich ticken Frauen dahin gehend ein wenig anders, was einen Mann sexy macht. Es geht nicht so um das Äußere (wie uns), sondern ob und wie manN mit den Beinen im Leben steht und ob man alles unter Kontrolle hat. Wenn man bei Frauen etwas falsch machen kann, dann ist es, sie beeindrucken zu wollen oder unsicher zu wirken. Ganz schlimm natürlich, beim Versuch, sie Beeindrucken zu wollen, unsicher zu wirken. Ein richtiger Mann hat das nämlich nicht nötig, er ist ja sowieso cool, wie ich schon mal wo geschrieben habe. Er tut, was er tut und schert sich nicht drum, was Andere davon halten. Das macht ihn vielleicht zum Freak, aber zieht er es durch, strahlt er aus, alles unter Kontrolle zu haben, das das macht ihn sexy. Wenn man selbst unsicher ist, ob man die Schuhe anziehen soll, und sie auch noch fragt, hat man schon verloren. Die Unsicherheit macht dich unsexy, es folgt bestimmt ein Nein. Ein richtiger Mann hingegen zieht die Schuhe an, die ER anziehen möchte, und nicht, die, die seine Frau möchte. Und lässt niemals Unsicherheit dabei aufkommen, ob das "richtig" ist oder nicht. Tja, das Problem dabei ist natürlich, dass wir uns alle nicht 100%ig sicher sind, ob es ok ist, als Mann Heels zu tragen, sonst gäbe es das Forum hier ja gar nicht, oder? Und wenn dann die Frau sagt, "Das kommt üüüüberhaupt nicht in Frage!!" "So gehst du mir sicher nicht aus dem Haus!!", und das die eigene Unsicherheit verstärkt, so dass man wirklich auf andere Schuhe wechselt, hat man doppelt verloren: erstens hat man es nicht durchgezogen, zweitens hat man auf die Frau gehört. Sie sagen zwar alle, was sie nicht gerne hätten, tut man das aber, finden sie einen in Wirklichkeit unsexy, weil manN sich alles sagen lässt. Noch schlimmer macht meistens die Situation, wenn man versucht, die Frau mit schlüssigen Argumenten zu überzeugen. Es folgt eine kontroverse Diskussion ohne jeglichen Ausgang. Also eine sehr riskante Vorgehensweise. Daher mein Tipp, und ich hoffe, dass der richtig ist - besser ist es, es in einer Situation zu tun, wo sie vor die Tatsachen gestellt wird. Ich habe es z.B. so gemacht, dass ich meine Freundin einfach mal von Flughafen mit den Heels abgeholt habe. Sie hat zwar etwas verkühlt reagiert, aber nachdem sie gesehen hat, dass gar nichts passiert, bzw. es teilweise sogar gut ankommt, hat sie mich immer wieder zu gemeinsamen Spaziergängen eingeladen. Gut, es kam ja nicht von Null, sie war ja lange schon in meine Leidenschaft eingeweiht, zu Hause trage ich praktisch kein flaches Schuhwerk. Das hat sie zwar nie gesagt, aber ich glaube, sie ist ein wenig stolz, dass ich mich trau und mein Ding mache. Und seit Florenz ist sowieso alles klar, sie beneidet mich sogar, wenn ich mehr Aufmerksamkeit bekomme als sie
Man kann sich ja auch ein bisschen in die andere Seite versetzen. Die (paar wenigen) Frauen in meinem Leben, die mir "nachgelaufen" sind, fand ich total unsexy. Und wenn sie noch dazu etwas getan haben, was sie glaubten, das mir gefällt, sie es aber gar nicht mögen, das hat sie völlig uninteressant gemacht. Und dann stellt euch vor, sie versucht euch mit schlüssigen Argumenten zu überzeugen, warum ihr nicht zusammen sein solltet. Unromantik pur. Eine attraktive Frau hat das nicht nötig, ihr laufen ja sowieso alle Männer nach. Und sie kämen niemals auf die Idee, etwas zu machen, was sie selber nicht wollen, nur weil es einem Mann gefallen könnte. Das macht sie unwiderstehlich. Oder?
Ach ja - eine andere Idee: Einmal sind wir zu einem Festival. Ich hatte die 12 cm-Stiefeletten schon an, sie hat aber protestiert, weil wir dort viele Bekannte von ihr treffen würden. So habe ich doch das Schuhwerk gewechselt. Erst auf der Straße hat sie dann bemerkt, dass ich jetzt die mit 9 cm Absatz anhabe, aber es war schon zu spät, wir mussten den Zug erwischen Und schon wieder musste sie sich ärgern, weil ich im Gegensatz zu ihr zumindest ein paar Komplimente bekam.
Jawohl, Frauen wollen einen Mann, der „Mitten im Leben steht“. Der stark ist und sie (und ihre Kinder) beschützen und ernähren kann. ABER: Se wollen trotzdem die heimliche Kontrolle und IHN im Griff haben. Natürlich so, dass er es nicht merkt, denn kein Mann will „unter dem Pantoffel“ stehen. So läßt sie ihm kleine Freiheiten, solange sie alles im Griff hat.
Was SIE nicht will, das hat ER zu unterlassen. Dazu gehört auch, dass diese Frau natürlich mit den gleichen „Regeln“ aufgewachsen ist, wie wir Männer: Frauenbekleidung haben Männer nicht zu tragen — eine Frau darf tragen was sie will, im Gegensatz zum Mann.
Und da sie sich nicht blamieren will, denn die gleiche blöde Regel haben auch ihre Freunde und Bekannte „gelernt“, darf der Mann natürlich nur trage, was SIE „genehmigt“ hat.
Glaube nicht, dass Frauen auf den Kerl aus sind, der SIE beherrscht und der als Macho durch die Welt zieht. Jedenfalls nicht in unserem westeuropäischen Kulturkreis. Hier wollen Frauen einen Mann, der ihnen Sicherheit (vor allem finanziell) gibt, den sie „führen und leiten“ können, der sich stets höflich benimmt und sie unterstützt (bis hin zum Aufhalten der Tür :-) ) und mit dem sie FREUDE hat.
Der Traummann ist „Ritter Lanzelott auf dem weißen Pferd“ nur dann, wenn er IHR DIENT. Nach außen hin darf er der Hausherr sein, aber tatsächlich sollte er froh sein, wenn er ihr wirklicher Partner in allen Lebenslagen sein kann. Andernfalls darf er sich nach außen als Gockel präsentieren, wenn er tatsächlich daheim brav ist und de Hausarbeit verrichtet.......
Die alte Evolution hat es in die Hirne eingebrannt: Frauen sorgen für die Erhaltung der Art und da die Brut nicht in ein oder zwei Sommern selbstständig ist und die Mutter verlassen kann, braucht es einen Ernährer, der treu sorgend die Familie ernährt, bis die Kinder erwachsen sind. (Früher hat der Mann auch nicht länger überlebt, als wir mit 35 gestorben sind, ware die Kinder mindestens 15 und mit 20 hatten die selber wieder Kinder. In den paar Jahren hatte der Mann andere Sorgen, als wie die Kleidung seiner Frau zu probieren. Und wenn der Mann vorher abhaute oder verstarb, war das ein großes Unglück für die Mutter.) An diesem evolutionären Erbe tragen wir heute immer noch. Nur müssen wir unsere Frau heute nicht mehr 15-20 Jahre ertragen, sonder (wenn wir früh geheiratet hatten) vielleicht sogar 60 Jare und mehr.
Das ist nicht einfach. Und da wir heute mehr Zeit nach der Kinderphase haben, könnte man ja .........
Jeder Mensch ist schlau, die Einen vorher, aber alle nachher. Ich halte es mit „Dem alten Fritz“ Friedrich II. dem Großen: „Jeder soll nach seiner Fasson selig werden“. (Inzwischen bin ich stolz auf meine migrantische Herkunft. Das war mal anders …..) Es ist nie falsch, das Richtige zu tun (Mark Twain)
Zitat von smarti im Beitrag #41Sie wollen trotzdem die heimliche Kontrolle und IHN im Griff haben. Natürlich so, dass er es nicht merkt, denn kein Mann will „unter dem Pantoffel“ stehen. So läßt sie ihm kleine Freiheiten, solange sie alles im Griff hat.
Was SIE nicht will, das hat ER zu unterlassen. Dazu gehört auch, dass diese Frau natürlich mit den gleichen „Regeln“ aufgewachsen ist, wie wir Männer: Frauenbekleidung haben Männer nicht zu tragen — eine Frau darf tragen was sie will, im Gegensatz zum Mann.
Und da sie sich nicht blamieren will, denn die gleiche blöde Regel haben auch ihre Freunde und Bekannte „gelernt“, darf der Mann natürlich nur trage, was SIE „genehmigt“ hat.
Top. Eine sehr schöne Beschreibung von meiner Frau hast du da abgeliefert.
Auch wenn ich schon gewisse Freiheiten ausgehandelt habe, gibt's momentan kaum noch Ausnahmegenehmigungen, daher sind z.B. die Absatzhöhen in ihrer Anwesenheit immer noch recht niedrig angesiedelt. Leider. Auf der anderen Seite, sollte man froh sein, wenn bei der Holden da überhaupt was "geht". Da kanns wohl auch ganz andere Derivate geben, von wegen Nulltoleranz. Den TE kann man zu seiner Frau auf jeden Fall nur beglückwünschen. Solche Sätze gibt meine bessere Hälfte bestenfalls in meinen Träumen von sich, und trotzdem bin ich glücklich mit ihr. Auch wenn ich diesbezüglich gerne noch mehr Freiheiten bzw Unterstützung hätte, besteht das Leben und eine Partnerschaft noch aus mehr als Kleidung und Schuhen. Ist ja auch nicht so, als ob ich gar keine Möglichkeit hätte, die Schuhe und Klamotten zu tragen. Und momentan reicht mir das im großen und ganzen so aus.
Ich kann sowohl alex, als auch smarti zustimmen. Einerseits wollen Frauen nicht das wihtigste im Leben eines Mannes sein, eher die wichtigste Frau! Aber der Lebensinhalt eines Mannes ist das was ihn begeistert und deshalb haben wir männer oft auch nur einen sehr engen Aufmerksamkeitsrahmen. Frauen reagieren darauf eher und spüren instinktiv wenn er sich von ihr nicht ablenken lässt. Er ist der Fels in der Brandung und die Frau das aufgepeitschte Meer. Und sie lieben es, wenn der mann sinnbildlich gesprochen, sagt und meint: "ich mache jetzt..., du kannst mitkommen".
Das ist zumindest das was Attraktivität erzeugt. Aber im Bunde besitzt dann die Frau die Aufgabe ihn mehr unter kontrolle zu halten und so sieht es die Natur auch vor. Der Forscherdrang wird auch deutlich eingedämmt, wenn ein Baby in der nähe eines Mannes ist und wenn er es hält, dann hat das folgen für seinen Hormon-Haushalt über Tage-Wochen.
Somit ist beides korrekt. Was jedoch falsch ist, ist das Frauen einen Mann unter kontrolle haben wollen. Das glauben sie, geben an es zu wollen, aber hat in Realität zur folge das er nicht mehr ernst genommen wird. Die leichtgläubigkeit des Mannes ist zur freude der Kinder und das vergnügen der Frau! Und dazu darf es nicht kommen. Am ende ist eine Beziehung ein ständiger Machtkampf. Den einen vor den Kopf zu stoßen kann aus diplomatischen Verwiklungen einen militärischen Erstschlag zur folge haben (streit) oder die andere seite besinnt sich und glaubt weiter an die Diplomatie. Was nicht geht ist einseitige Machtverteilung. Das erleben wir auch gerade Weltpolitisch. Ein Ami der sich alles anmaßen kann und alle anderen gucken zu und wenn sie reagieren heißt es militärische mobilmachung und wenn nicht, dann demonstrieren sie Schwäche. Was also tun? Wie weit bin ich bereit die Frau meine selbstbestimmtheit einzuengen. Widerworte müssen nicht schlecht sein, sie können auch gegenseitige Achtung und Respekt erhalten oder gar aufleben lassen. Die Dosis macht das Gift!
Wenn ich versuchen würde so zu sein, wie es andere von mir verlangen, dann stünde auf meinem Grabstein geschrieben "mein Leben hat allen gefallen, nur nicht mir!"
Zitat von rico94 im Beitrag #5 Was jedoch falsch ist, ist das Frauen einen Mann unter Kontrolle haben wollen. Das glauben sie, geben an es zu wollen, aber hat in Realität zur folge das er nicht mehr ernst genommen wird. Die leichtgläubigkeit des Mannes ist zur freude der Kinder und das vergnügen der Frau!
Völlig richtig! Der Klassiker: Der Mann möchte sich ein Motorrad kaufen. Die Frau:"Das kommt überhaupt nicht in Frage! Wenn du das tust, verlasse ich dich!" Tut er es nicht, ist er das Weichei und verliert am Ende auch noch die Frau. Also hat er am Ende gar nichts. Tut er es, hat er erstens Mal fix das Motorrad. Und die Frau bleibt auch, weil er Durchsetzungsvermögen und auch noch Mut gezeigt hat und am Ende Spaß damit hat.
@Smarty: Das ist ja alles nur in der Schnelle hingeschrieben, in Wirklichkeit wahrscheinlich ein bücherfüllendes Thema. Ich will ja auch überhaupt nicht sagen, dass man wie ein Schwein leben soll und sich nicht um die Bedürfnisse der Partnerin kümmern soll oder sie gar unterdrücken soll. Es soll am Ende lustig, romantisch und sexy sein. Ich selber bin auch gar nicht der selbstsichere Typ, und ich tu mir mit Frauen auch schwer, und wenn ich mich versuche, mich an das zu halten, ist es ja schon wieder nicht authentisch und somit unsexy. Aber im Zweifelsfall mach ich das, was mir Spaß macht und fahre gut damit.
Übrigens habe ich schon mehrmals in diversen Artikeln aus der Genderforschung gelesen, dass das klassische Bild Ernährer - Brutpflege in der Steinzeit so gar nicht stimmt. Also nicht so schwarz-weiß, wie wir das schon seit der Kindheit eingetrichtert bekommen. Frauen sind sehr wohl auch auf die Jagd gegangen und Männer haben auch Haus- und "Brutpflegeaufgaben" gemacht. Aus der Genderforschung im Allgemeinem kommt immer wieder raus, dass die Unterschiede zwischen Mann und Frau gar nicht so groß sind, aber dass Frauen in der Vergangenheit sehr viel Unrecht angetan wurde, und dafür wurde immer wieder das klassische Ernährer - Brutpflege Bild herangezogen.
Was man außerdem noch dazu sagen muss, der Homo Sapiens ist nun mal ein soziales Wesen. Wir brauchen die ständige Referenzierung in der Gesellschaft. Wenn jeder wie nach 10 Jahren auf einer einsamen Insel dahinleben würde, also quasi alle ein orthogonales Verhalten zueinander haben, das würde ja auch niemals funktionieren. Deswegen gibt es ja Trends und Mode (die halt leider zu stark von der Industrie diktiert wird, aber ich will jetzt das Thema nicht sprengen) usw. und das macht unsere Kultur ja letztlich aus.
Zitat von smarti im Beitrag #3 Glaube nicht, dass Frauen auf den Kerl aus sind, der SIE beherrscht und der als Macho durch die Welt zieht. Jedenfalls nicht in unserem westeuropäischen Kulturkreis.
Soll es ja auch wieder nicht sein, ich male mir jetzt gleich den herrschsüchtigen Tyrann aus, wenn ich dich richtig verstehe, aber trotzdem hat man als Macho einfach Vorteile. Ich weiß nicht, wie man zum Macho wird, wahrscheinlich haben diese Typen in der Pubertät ein paar Mal Glück mit Frauen gehabt, und sind daher von sich überzeugt, dass sie sexappeal ausstrahlen. Mit dieser Selbstsicherheit läuft es dann einfach bei Frauen, was sie wieder selbstsicherer macht. Umgekehrt, wenn man verbissen versucht, eine Frau aufzureißen, das bekommen die sofort mit und im Unterbewusstsein wird sofort die "Mit dem stimmt was nicht, weil der hat keine Freundin, obwohl er sich so bemüht" Programm ab. Und jede Abweisung macht das noch schlimmer, während der Macho ein "ich brauch dich nicht, ich kann ja sowieso jede haben, die ich will" ausstrahlt. Und ich glaube doch, dass Frauen insgeheim zwar nicht unbedingt wollen, dass sie der Mann beherrscht, aber doch gewissermaßen unter Kontrolle hat.
Letzten Endes bin ich sowieso der Meinung, dass man nicht versuchen soll, sein Verhalten zu beeinflussen, weil man sexier wirken möchte. Es ist nicht authentisch und man wird verrückt dabei. Einfach machen, was Spaß macht, dann läuft alles. Ein lustiges Beispiel: Gestern Abend im Bett hat meine Freundin zu mir "Ich liebe dich!" gesagt. Natürlich wusste ich, was sie als Antwort erwartet. Ich versuchte aber, mit eiserner Mine in meinem Buch weiter zu lesen, bis ich aber das Lachen nicht mehr zurückhalten konnte. Was denn so lustig sei, und vor allem, warum ich nicht "antworte"? Ich sagte einfach und es gelang mir glaub ich mit Charme, das ist meine Entscheidung, ob und wann ich das sage. Wir hatte dann beide einen Lachkrampf und später bekam sie die gewünschte Antwort natürlich.
Also, um den Kreis zu schließen: Rein in die Heels und raus auf die Straße damit! Pfeif auf die Alte!
Zitat von Alex145 im Beitrag #6 Völlig richtig! Der Klassiker: Der Mann möchte sich ein Motorrad kaufen. Die Frau:"Das kommt überhaupt nicht in Frage! Wenn du das tust, verlasse ich dich!" Tut er es nicht, ist er das Weichei und verliert am Ende auch noch die Frau. Also hat er am Ende gar nichts. Tut er es, hat er erstens Mal fix das Motorrad. Und die Frau bleibt auch, weil er Durchsetzungsvermögen und auch noch Mut gezeigt hat und am Ende Spaß damit hat.
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Übrigens habe ich schon mehrmals in diversen Artikeln aus der Genderforschung gelesen, dass das klassische Bild Ernährer - Brutpflege in der Steinzeit so gar nicht stimmt. Also nicht so schwarz-weiß, wie wir das schon seit der Kindheit eingetrichtert bekommen. Frauen sind sehr wohl auch auf die Jagd gegangen und Männer haben auch Haus- und "Brutpflegeaufgaben" gemacht. Aus der Genderforschung im Allgemeinem kommt immer wieder raus, dass die Unterschiede zwischen Mann und Frau gar nicht so groß sind, aber dass Frauen in der Vergangenheit sehr viel Unrecht angetan wurde, und dafür wurde immer wieder das klassische Ernährer - Brutpflege Bild herangezogen.
A: Nein, das sehe ich absolut nicht so. Wenn eine Frau sagt: „Wenn du das tust, dann verlasse ich dich“ oder gar „Wenn du mich liebst, dann machst du das nicht“, ist ausschließlich das absolute Zeichen, dass IHRE Liebe erloschen ist und sie in ihm nur einen Goldesel sieht, den es zu melken gilt. In dem Fall ist es egal, ob er das Motorrad kauft, die Liebe dieser Frau ist kalt und erloschen, egal was er macht. Hier wäre die Trennung zu seinem Wohle angezeigt.
Kauft er das Motorrad gegen ihren „Wunsch“, hat er damit nicht gezeigt, wie er sich durchsetzen kann und damit der Frau imponiert — nein die Frau ist sauer und wird sich demnächst ihre Entschädigung holen. In irgendeiner Form. Vielleicht wird sie wieder schwanger.... oder sie gönnt sich sonst etwas aus Rache. Frauen können da sehr subtil sein.
Jedenfalls bleibt sie nicht bei ihm (in Liebe schon gar nicht), weil er sich ihr gegenüber so schön durchgesetzt hat.
B: Natürlich sind Frauen, die keine Kinder zu beaufsichtigen hatten, mit zur Jagd gegangen. Kinder hatten aber gewiss nichts auf einer gefährlichen Jadg zu suchen und somit deren Mütter auch nicht. Der biologische Unterschied zwischen Mann und Frau mit den daraus resultierenden Rollen in der Gesellschaft ist nun einmal so gegeben, wie er ist. Daran ändern auch die „modernen“ Ansichten nichts, dass die Frau „gleichberechtigt“ sein soll. Gleichberechtigung ist das Zauberwort, dass die Einbahnstraße begründete, in der wir uns befinden. Wo Frauen alles dürfen, was Männer schon immer machten, jedoch Männer schön in ihrer Rolle bleiben dürfen, es sei denn, sie übernehmen zusätzlich Aufgaben, die bisher traditionell on der Frau ausgeübt wurden.
Vor noch nicht so langer Zeit (vor den letzten Weltkriegen) war es der Mann, der arbeiten ging. Dieser verdiente mit seiner Arbeit genügend, dass die Frau daheim bleiben konnte und die rut groß ziehen konnte. Nach dem letzten Krieg waren die Männer weg und die Frauen mussten deren Arbeit übernehmen. Wenn sie das schon taten, wollten sie nicht nur die auf die Trümmerfrau reduziert werden, sondern auch vollständige Anerkennung.
Soweit so gut, die Männer kamen wieder und mussten sich mit der Situation abfinden, dass die Frau ihre Stellung neu definiert hatte. Die Löhne sanken, nun waren es nicht nur Männer, die sich als Arbeitskraft anboten, sie hatten Mitbewerber durch ihre Frau, im Gegenzug mussten nun beide arbeiten, um über die Runden zu kommen.
Ich will das gar nicht bewerten, aber der biologische Unterschied bleibt. Und wer sich um die Kinder kümmert, der bekommt eben den Gehalts- und Karriereknick. Heute dürfen ja auch Männer i Elternzeit - das Ergebnis folgt bei den nächsten Entgeltabrechnungen oder wenn man bei der nächsten Beförderung „vergessen“ wurde. Frauen verdienen nicht weniger, weil es in Tarifverträgen so steht, sondern weil sie innerhalb ihrer Karriere ausgefallen waren und weil sie nicht 8 Stunden am Tag arbeiten (WOLLEN !) Und das ist bei allen Gleichbehandlungsdiskussionen, Geichentlohnungsforderungen immer gerne ausgeblendet.
Frauen sind nicht in Führungspositionen seltener vertreten, weil sie im Sitzen pinkeln, sondern weil nur wenige Frauen voll verantwortlich sein wollen im Job. (Verantwortung will heute eh niemand mehr. Wenig arbeiten: Ja, Viel Geld: Ja, aber den Kopf für etwas hinhalten: klares NEIN. Die Entscheidung treffen: Nein, lieber nicht. Ein Sitz im Aufsichtsrat ist kein Stuhl im Häkelkreis, sondern knallhartes VOLLZEIT Business mit mehr als 40 Stunden in der Woche und das wollen nicht viele Frauen. Und von den wenigen Frauen, die sich das antun wollen, sind nicht alle dazu befähigt, den Job gut zu machen. (Die wenigsten Männer sind dazu wirklich befähigte).
Da hilft also auch keine Frauenquote, denn kein Aufsichtsrat wird besser, wenn da Quotenfrauen sitzen die vom Geschäft keine wirkliche Ahnung haben und die wichtige Entscheidungen verhindern oder verzögern, weil sie den Sachverhalt nicht verstehen. Und der Häkelkreis am Aufsichtsratstisch bringt weder dem Unternehmen, noch der Quotenfrau etwas (Abgesehen vom Gehaltsscheck der Quotenfrau). Aber, das ist ein abendfüllendes Thema, das hier den Rahmen sprengt, wir waren dabei, wie Frauen ticken.
Frauen ticken erziehungsbedingt und durch gruppendynamische Einflüsse durch die Mädchengruppen eben anders, als die doch dagegen recht simpel gestrickten Männer. Wir Männer sind direkter und sagen gerade heraus was wir denken und handeln auch so. Frauen haben gelernt bekommen, eben anders zu reagieren und hintergründiger zu agieren. Das macht den Umgang etwas schwieriger und diffiziler , aber es wird, auch dadurch, nicht langweilig.
Jeder Mensch ist schlau, die Einen vorher, aber alle nachher. Ich halte es mit „Dem alten Fritz“ Friedrich II. dem Großen: „Jeder soll nach seiner Fasson selig werden“. (Inzwischen bin ich stolz auf meine migrantische Herkunft. Das war mal anders …..) Es ist nie falsch, das Richtige zu tun (Mark Twain)
Es ist ein riesiger Unterschied zwischen einem Mann, der im "Bravo!"(oder was auch immer heute für die Jugend das das Medium zur Aufklärung ist) unter der Überschrift "So ist der perfekte Boy" gezeichnet wird und dem, zu dem sich Frauen sexuell hingezogen fühlen. Wenn Frauen ihren Traummann beschreiben, kommt immer der brave raus, der einfühlsame, der ihr jeden Wunsch von den Lippen abliest und niemals etwas tut, was ihnen nicht passt. Parierst du aber ständig, bist du sofort der Kumpeltyp und sie werden sich nie zu dir nie hingezogen fühlen. Das kann ich zufällig bestätigen, ich habe in meine Jugend auch ständig für Frauen, die ich begehrte, alles getan was sie sich wünschten in der Hoffnung, dass dann was "geht". Das nutzen die sofort aus, lassen dich aber niemals an sich heran, sondern haben dich lieber als Kumpel, was du dann auch ewig bleibst. Da bin ich mal mit einer hübschen Frau am Tisch gesessen, ich dachte, wir hätten eine "nette" Diskussion, ich versuchte so einfühlsam wie möglich zu sein. Kommt ein Bekannter vorbei, verarscht sie gleich mal wegen ihrer Stiefel, redet nur blödes Zeug daher und macht sich die ganze Zeit über sie lustig. Und wer hatte den restlichen Abend die ganze Aufmerksamkeit auf sich?...
Wenn uns selber ehrlich sind, wir zeichnen doch auch ein komplett anderes Bild von unserer Traumfrau, als die, der wir nachschaun. Wünschen tun wir uns eine die clever ist, mit der man was unternehmen kann, die mit ins Fußballstadium geht, mit der man auch Sport machen kann, aber welche schauen wir an? Die mit den größten Titten und den höchsten Schuhen.
Im letzten Absatz gebe ich dir völlig recht, die Unterschiede sind hauptsächlich in der Erziehung begründet, nicht in den biologischen Gegebenheiten. Und in einem Punkt gebe ich dir noch recht, wenn sie wirklich sagt, „Wenn du das tust, dann verlasse ich dich", dann sollte manN es sich wirklich ernsthaft gleich überlegen. Mir fällt da ein, eine meiner ersten Freundinnen hat ständig gesagt, "...dann kannst du dir gleich eine Andere suchen", bis ich es einfach tat. Ich mein, was soll das?
Was ich ja auch nicht möchte, nämlich mit Hilfe ausgefeilter angewandter Psychologie alle Frauen zu Füßen liegen haben, dazu hätte ich ja gar nicht die Zeit, ja nicht einmal das Interesse. Aber ich glaube, das wäre mit dem entsprechendem Training möglich. Ab und zu hat es auch bei mir geklappt und das waren dann durchaus oft gleich mehrjährige Beziehungen und ich bin zufrieden so. Die Essenz ist eigentlich so easy, dass es schon wieder langweilig ist, auch weil es uns schon seit der Volksschule versucht wurde einzutrichtern - sei einfach du selbst, hab Spaß im Laben (und das geht ja Hand in Hand) und alles läuft wie von selbst.
Lies deinen 1. Absatz mal selber. Der ist diametral zu deinem Fazit. Denn da schreibst du, dass du dich einfühlsam zu geben angestrengt hast. Zu geben ist etwas anderes, als es zu sein. Dein Fazit lautet aber: Sei einfach du selber. —— und damit hast du den Nagel auf den Kopf getroffen.
Nun, mir ist nicht bekannt, wie alt du bist. Ich gehe in ein paar Wochen in Rente. Damit sage ich: Ich habe zwar nicht die Weisheit mit dickem Löffel gegessen, aber doch einige Lebenserfahrung. Was nicht heißen soll, ich hätte den Stein der Weisen gefunden und würde das Unmögliche können:
Die Frau verstehen
Frauen verstehen sich oft selber nicht. Aber eines weiß ich: Dein Fazit ist nicht schlecht.
Sei du selber. Wenn die Frau deiner Wahl damit nicht klar kommt, ist sie nicht die Richtige ! Das gilt auch ganz besonders für unsere gemeinsame Vorliebe für Absatzschuhe. Entweder, sie akzeptiert das (Toleranz reicht auf Dauer nicht, sie muss schon fest dazu stehen), oder die Sache hat keine Zukunft.
OK, wenn du es nur darauf anlegst, die Nacht mit ihr zu verbringen ...... dann kannst du dich mal verbiegen um dein Ziel zu erreichen. Aber: ist das fair von dir?
Wenn du so erzogen bist, dass du nett und zuvorkommend bist, ist das kein Fehler und deshalb hast du nicht etwa weniger Chancen, die Richtige zu finden! OK, die Falsche nutzt das aus. Ein Arbeitskollege hatte einmal eine Frau kennen gelernt, der „durfte“ er die Wohnung tapezieren, ohne dass er „zum Zuge“ kam. Dann war Schluß. Das Risiko hast du immer, denn so wie wir manchmal unfair sind und nur unseren Vorteil wollen, kann die Frau das auch. Damit musst du leben.
No Risk, no fun
Aber du solltest deine Ansicht überdenken, dass Frauen nur A-Löcher bevorzugen. Wie ich geschrieben habe: Im Grunde wollen sie einen Mann, der sie beschützen kann, der die Familie gut ernährt und den sie leiten können. Und DAS ist nicht anerzogen, sondern von der Natur fest verdrahtet. Wenn SIE anderes meinen sollte, so ist DAS der Erziehung zu danken denn in gewissem engen Rahmen kann das Denken die Hormone einschränken.
Jeder Mensch ist schlau, die Einen vorher, aber alle nachher. Ich halte es mit „Dem alten Fritz“ Friedrich II. dem Großen: „Jeder soll nach seiner Fasson selig werden“. (Inzwischen bin ich stolz auf meine migrantische Herkunft. Das war mal anders …..) Es ist nie falsch, das Richtige zu tun (Mark Twain)
Ich weiss ja nicht was ihr so für Frauen habt oder mit welchen ihr zu tun habt aber beim lesen eurer Gedankengänge wurde mir schnell klar wieviel Glück ich mit meiner habe. Diesen ganzen scheiss Machtspielkram oder irgendwelches unter Druck setzen a'la wenn du das nicht machst bin ich weg hat es bei uns noch nie gegeben und wird es auch nicht. Und da bin ich seeeeeeehr froh drüber - und meine Frau auch 😁
Ich fasse mal zusammen: "Sei du selbst, selbstsicher und hast Erfolg bei Frauen" Der Rest ist für mich widersprüchliches Geschwurbel über Machos, genervte Frauen und verklärte Rollenbilder. Es gibt kein Allzweckmittel für Frauen. So unterschiedlich wir sind, so unterschiedlich sind auch die Frauen. Zwischen Macho sein und selbstbewußt sein, klafft immer noch ein himmelweiter Unterschied. Seine Interessen gegen die Partnerin durchsetzen, verhärtet nur die Fronten. Das ist keine harmonische Beziehung, sondern nur Bellen von Alpha-Tieren.
Schön, dass es bei deiner Freundin klappt.
PS: Die Entwicklung vom unsicheren Büble zum Macho hast du nicht zufällig einem PUA-Ratgeber zu verdanken?
„Leute glotzen. Sorge dafür, dass ihre Zeit dafür es wirklich wert ist!“ (Harry Winston)
PS: Die Entwicklung vom unsicheren Büble zum Macho hast du nicht zufällig einem PUA-Ratgeber zu verdanken?
Falls ich gemeint bin : die Freundin ist meine Frau 😁 Das andere verstehe ich nicht, wer soll das Bűble sein ? Ich gehe mal davon aus dass damit nicht ich gemeint bin.
Wir hatten schon Unterdrückung und jetzt lese ich auch noch das Wort Machtspielchen, darauf wollte ich niemals hinaus! Meine Aussage ist lediglich, dass Frauen sich eher zu einem Mann hingezogen fühlen, der die Eier hat, etwas durchaus ungewöhnliches durchzuziehen (was ihm noch dazu Spaß macht), als zu jemanden, der zu allem ja und Amen sagt, immer gleicher Meinung ist und mit der Mode mitläuft, um die Wahrscheinlichkeit, dass es einer Frau gefällt, hoch zu halten. Also wenn sich ein Mann in High Heels wohl fühlt, sehe ich nicht nur keinen Grund, sie nicht zu tragen, der Mut wird von Frauen auch noch hononiert.
Zitat von smarti im Beitrag #9Lies deinen 1. Absatz mal selber. Der ist diametral zu deinem Fazit. Denn da schreibst du, dass du dich einfühlsam zu geben angestrengt hast. Zu geben ist etwas anderes, als es zu sein. Dein Fazit lautet aber: Sei einfach du selber. —— und damit hast du den Nagel auf den Kopf getroffen.
Ich habe das Beispiel offensichtlich schlecht ausgeführt. Genau das wollte ich ja sagen. Wenn, und das gilt vor allem bei sehr attraktiven Frauen, der Einfühlsame neben dem A-Loch sitzt, dann ist tatsächlich meine Meinung und auch Erfahrung, bekommt das A-Loch die ganze Aufmerksamkeit. Gerade hübsche Frauen sind es gewohnt, dass Männer ihr aus der Hand fressen. Wenn ein Mann das nicht tut, verwirrt sie das regelrecht, sie denken sich unbewusst, das muss ein ganz cooler Typ sein, wenn er es nicht notwendig hat, sich um mich zu bemühen. Und wenn er auch noch charmant ist, kann er sie um den Finger wickeln. Ich weiß nicht, was für euch ein Macho ist, für mich ist der Prototyp jedenfalls James Bond. Cool, selbstsicher und charmant, aber er nutzt die Frauen lediglich aus, um sein Ziel zu erreichen, also ein A-Loch. Ich musste zwar keine Wohnungen tapezieren, aber ich kenne das in etwa. Es sind zwar viele Freundschaften geblieben, was ja auch nichts schlechtes ist, aber man muss sich selber eingestehen, dass das nicht das ist, was man ursprünglich wollte. Wenn ich zurückblicke auf mein Liebesleben, bin ich zwar im Großen und Ganzen zufrieden, aber wäre ich mit der jetzigen Lebenserfahrung nochmal jung, könnte und würde ich trotzdem vieles anders machen.
Also König Ludwig trug mit einer der ersten Männer hohe Absätze. Es ließ kochen, er lies tapezieren und er wurde bewundert... -> dann kam eine lange Durstrecke, wo zwischenzeitlich Männer gegen Männer antreten mussten, weil große Machos das befohlen hatten -> damit es schicker aussieht, wurde James Bond erfunden, der Super-Macho als erster Angestellte unter einer Frau -> Und nun folgen wir Karmen G.??? („Robereeeet“) weil sie so sexy ist ??? Jungs bitte 🙏 Evolution hin oder her. Da oben wurde mega viel Wahrheit geschrieben, aber es geht hier nicht um den Weltuntergang, sondern nur um ein paar Schuhe 👀 Meine Frau und ich sind jetzt schon über 15 Jahre verheiratet, haben einen Sohn und sind beide berufstätig. Ich gebe „meine“ Meinung zu einer neuen Haarfarbe ab, wenn sie damit nach Hause kommt. Sie gibt Ihre Meinung über die neuen Schuhe ab, wenn ich aus der Stadt komme. Sollte ein Kinobesuch in Frage gestellt werden, weil ihr mein Schuhwerk nicht passen sollte, würde der Film ausfallen! Wo sind wir denn. Das sind nur Schuhe, die vor ewigen Zeiten schon von Männern getragen wurden! Fuck off Gesellschaft. Kaum einer hält heute noch jemanden die Türe auf. Ich mache das noch (habe den Knigge gelesen) und bekomme für so eine ehemalige Selbstverständlichkeit großzügige Komplimente! Traurig!!! Aber wenn ich hohe Schuhe anziehe, passe ich nicht ins aktuelle Instagram Muster und darf trotz aller Berichte über die Gleichberechtigung als Unnormal angeglotzt werden??? Ich laufe nicht als WauWau hinter meiner Frau her, außer es kommt auf unserem Weg eine große Pfütze. Dann lasse ich ihr den Vortritt -> warum eigentlich? A) steht so im Knigge B) kann ich ungeniert auf ihren sexy Hintern starren :-) In diesem Sinne, tut was ihr wollt und denkt dran: Es sind nur Schuhe! (Mega sexy Schuhe :-))
Naja was im knigge steht würde ich jetzt nicht als DIE WAHRHEIT bezeichnen. Letzten endes ist die Bravo auch nichts weiter als gedrucktes Wort! Und nur weil etwas irgendwo steht ist das lange kein naturgesetz. Klar gibt es höflichkeitsformen, aber diese müssen nicht immer 1:1 umgesetzt werden. Einer Frau aus dem Mantel zu helfen, ihr den stuhl zurück zu schieben und das volle Programm ist ein wenig merkwürdig für vollassi Tony. Man sollte unterscheiden. Vollassi Tony finden tausende Frauen interessant und würden sich mit ihm einlassen. Aber das gilt nur für eine nacht oder sehr kurzweilige Arrangements. Ihn als Mann zu nehmen kann sich wohl kaum eine vorstellen. Deswegen sagte ich ja schon, dass beides richtig ist. Und je nach dem wo man sich in der Beziehung befindet muss man mehr mal weniger von dem einen geben. Das ist nicht linear, viel mehr sind beide herangehensweisen die grenzen des möglichen. Einen mittelweg zu finden ist optimal und dabei viele aspekte mitzunehmen. Z.b. gewöhnung zu vermeiden.
Ich habe quasie eine freundschaft + am laufen. Eine Freundin hatte ich nie. Ich wollte zwar, aber es kam nie dazu. Ich will sie nicht für mehr und der sex ist mir gelegentlich auch zu viel. Und daraus mache ich auch keinen hél. Zwar ist sie auch icht der normale typ Frau mit vielen weh-weh-chen, somit bestimmt nicht als wahrscheinliches beispiel zu zitieren, aber dennoch verhalte ich mich so und dann wieder so. Ich tue ihr mal nen gefallen und dann kann sie wieder ohne ende fordern und kritisieren, das ich es nicht von alleine machen. Ist das gut für eine Beziehung? Nein, jedenfalls nicht so extrem. Aber will ich sie als Freundin? Auf gar keinen Fall!
Und der Machtkampf ist eigentlich immer von nöten, auch wenn dieses Wort negativer klingt als es sein soll. Was damit gemeint ist, ist spannung zu erzeugen. Sonst ist eine beziehung genau so wie eine debatte von führenden Politikern vor laufender Kamera. Die sind sich alle einig und egal was eine gewisse partei sagt, alle anderen sind einheitlich dagegen. Sowas ist langweilig und auf dauer einschläfernd. In einer Beziehung braucht es differenzen. Seine Wünsche und meinungen zu rechtfertigen und zu verteidigen, jedoch nicht zu versuchen diese auf krampf durchzusetzen ist auf dauer von vorteil.
Wenn ich versuchen würde so zu sein, wie es andere von mir verlangen, dann stünde auf meinem Grabstein geschrieben "mein Leben hat allen gefallen, nur nicht mir!"