Solche Titel verkaufen sich nicht alleine über den Copy-Preis (Preis/ Heft) und die Anzeigen, sondern AUCH über Werbekostenzuschüsse für die "redaktionellen Beiträge".
Besonders absurd wird es, wenn man sich die Mediadaten und Leseranalyse anschaut. Denn dann sieht man, dass die Hauptleserschaft nicht die Power-Business-Frau ist, die sich mit 6stelligem Jahresgehalt in Prosecco-Laune mal eben nen Schal für 180 Euro kauft oder die Stiefel für 940 Euro - sondern die Alleinerziehenden Mutter mit 1300 Netto-einkommen, die sich schon das glamouröse Bilderheftchen vom Munde absparen muss. Aber selbst Träume lassen sich vermarkten...
Gibt sicher Varianten davon die gut aussehen aber die auf den Bildern sind nicht meins. Und die aufgerufenen Preise einiger Designer basieren ohnehin mehr auf Exklusivität und den will-haben-Effekt als auf eine echte Relation von Preis, Verarbeitung und Material....
.... die klassischen "Mantalettenabsätze" kommen wieder in Mode.... Wenn Frau meint, für 900 Euronen was Exklusives gekauft zu haben, dann erkläre ich ihr, dass sie nur total überteuerte Mantaletten gekauft hat....
Wie so oft glaube ich, dass wir von dem Trend mal wieder nix sehen werden....
Nun ja...so schlecht wären die gezeigten Stiefelchen ja mal gar nicht...jedenfalls besser als die allgegenwärtigen Sche...-Turnschuhe.Nur sehen werden wir die leider nie an einer Frau,einerseits wegen dem Preis und andererseits weil es ja -wie schon gesagt- keine Sneakers sind...