Ich habe auch nichts gegen Schwule und Lesben (jedenfalls nichts wirksames) * kleiner Scherz*
Doch, wenn es mal einen MOH Tag der (Men-On-Heels) gibt, dann wäre ich dabei! Doch ich glaube kaum, dass sich ein paar tausend Anzugträger auf Heels für einen Straßenumzug zusammen finden. Schade.
Andererseits ist das vielleicht auch besser. Schließlich zeigen beim CSD die Teilnehmer, dass sie eben ANDERS sind und sein wollen. Aber, wollen wir denn anders sein? Wollen wir denn alle unbedingt auffallen?
Wäre es nicht schöner, wenn es ganz normaler Alltag ist, einfach das zu tragen, was man gerade tragen möchte? Ganz selbstverständlich? Ohne als "anders" angesehen zu werden?
Nein, der CSD ist nichts für mich und ein MOH wohl doch nicht. Schöner ist es, sein Leben zu leben, statt zur Schau zu stellen oder "erklären zu müssen -bzw. darauf aufmerksam machen zu wollen"
Jeder Mensch ist schlau, die Einen vorher, aber alle nachher. Ich halte es mit „Dem alten Fritz“ Friedrich II. dem Großen: „Jeder soll nach seiner Fasson selig werden“. (Inzwischen bin ich stolz auf meine migrantische Herkunft. Das war mal anders …..) Es ist nie falsch, das Richtige zu tun (Mark Twain)
Zitat von smarti Schließlich zeigen beim CSD die Teilnehmer, dass sie eben ANDERS sind und sein wollen. Aber, wollen wir denn anders sein? Wollen wir denn alle unbedingt auffallen?
Wäre es nicht schöner, wenn es ganz normaler Alltag ist, einfach das zu tragen, was man gerade tragen möchte? Ganz selbstverständlich? Ohne als "anders" angesehen zu werden? "
Du hast Recht, ich will auch nicht anders sein, sondern nur die Akzeptanz dafür tragen zu können, was ich will. Aber das ist, zumindest bei mir, noch ein anderes Thema.
ZitatWäre es nicht schöner, wenn es ganz normaler Alltag ist, einfach das zu tragen, was man gerade tragen möchte? Ganz selbstverständlich? Ohne als "anders" angesehen zu werden?
Nun, die meiste Zeit bekomme ich keine Reaktionen, wenn ich im normalen Alltag das trage, was ich tragen möchte. Auch wenn es zweifellos "anders" aussieht. Nur auf einer besonderen Veranstaltung meine Kleidungsvorlieben auszuleben ist mir zu wenig.
Komplimente für mein "anders" sein nehme ich gerne mit. So habe ich auf der letzten Dienstreise nach Österreich an acht von neun Tagen mindestens ein Kompliment bekommen für meine Dirndl-Outfits. Davon war ich selbst überrascht.